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Eschweiler. 40 Nationalitäten leben in Eschweiler. Sie sind Thema eines Foto-Projekts von Brigitte Averdung-Häfner, die derzeit in der Volkshochschule (Kaiserstr. 4) ausstellt. "Nachrichten"-Redakteur Ingo Latotzki sprach mit der 41-jährigen über ihre Schwarz-Weiß-Porträts.
Nachrichten: Ihre Bilder zeigen, wie Ausländer in Eschweiler leben. Wie ist das Projekt entstanden?
Brigitte Averdung-Häfner: Die Straßenschilder mit der Aufschrift "Kein Platz für Rassismus" haben mich inspieriert. Ich möchte zeigen, wie wir alle miteinander in unserer Stadt leben. Das funktioniert nämlich ganz gut. Als ich in Eschweiler-Ost Kinder fotografiert habe, spürte ich: die sind glücklich. Das habe ich sonst in keinem Stadtteil gesehen. Die waren spontan und interessiert.
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Nachrichten: War es eine besondere Herausforderung, die Menschen zu porträtieren?
Brigitte Averdung-Häfner: Das ist es immer. Jeder Mensch lässt mich in seine Seele blicken, wenn ich ihn porträtiere. Mein Ziel war es aber auch, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Die meisten waren sehr offen, nicht so zurückhaltend, wie es bei uns oft ist. Es war beispielsweise gar kein Problem, das Freitag-Gebet in der Moschee zu fotografieren.
Nachrichten: Wie sollten sich die Menschen vor der Kamera geben?
Brigitte Averdung-Häfner: Ich habe auch das Umfeld einbezogen. Ich wollte die teils schlechten Straßenverhältnisse einbringen und auch den Müll, mit dem ausländische Kinder mancherorts leben müssen. Dann habe ich sie mir bewusst da hingestellt und abgelichtet. Andere Aufnahmen sind spontan entstanden.
weitere Infos: www. averdung-foto.de
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