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"Mathematik ist für uns am Berufskolleg Eschweiler ein zentrales Thema." Berichtet Harald Schumacher, der mit seinem Kollegen Christoph Happe die Fachkonferenz Mathematik am Berufskolleg leitet. Aus diesem Grund organisierte er den Workshop "Diagnostik! Und was dann?", dessen Ziel die Qualitätssteigerung des Mathematikunterrichts sein soll. Als Referenten konnte Dr. Michael Wildt, Setkoordinator des landesweiten Modellversuchs Sinus-Transfer, gewonnen werden. Am 12. November diesen Jahres stellte Herr Dr. Wildt der Lehrerschaft sein Konzept vor. Im Anschluss wurden die Inhalte und deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht diskutiert.
Begeistert erklärt Herr Schumacher: "Es könnte zum Beispiel sein, dass ein Schüler, nennen wir ihn Kurt, Schwächen im Bereich der Bruchrechnung hat. Dies gibt er in einem regelmäßig nach Klassenarbeiten ausgeteilten Selbsteinschätzungsbogen an. In einer der nächsten Stunden bittet die Lehrerin oder der Lehrer alle Schülerinnen mit diesem Problem zu sich. In der kleinen Gruppe werden dann die individuellen Fragen und Probleme behandelt. Während dieser Zeit beschäftigen sich die übrigen Schülerinnen und Schüler der Klasse mit Aufgaben aus einer im Klassenraum zur Verfügung stehenden Lern- und Aufgabensammlung, bei denen sie noch Übungsbedarf haben. In der nächsten Klassenarbeit findet Kurt u. a. Aufgaben zur Wiederholung aus dem Bereich der Bruchrechnung. Darüber freut er sich, denn sein Üben, nachdem er die Bruchrechnung verstanden hatte, hat sich für ihn damit gelohnt."
Zum Abschluss des Workshops vereinbarten die Teilnehmer diese Maßnahmen im Unterricht zu erproben. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.
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