Bericht der
Eschweiler Nachrichten, 17. Mai 2001
Unternehmen und Handwerk lobten gestern Pläne des Kreises
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Von Nachrichten-Mitarbeiterin Jutta Geese |
stärksten Anstieg (15 bis 20 %) erwartet er für Eschweiler und Stolberg/Simmerath. Folge dieser Entwicklung, aber auch der sich immer schneller ändernden Berufsbilder, ist ein enormes Raumdefizit in den Schulen. Am schlimmsten sind die Kollegs in Eschweiler und Herzogenrath betroffen. Schulamtsleiter Heinz Frenz: "Eschweiler ist vor elf Jahren für 1400 Schüler gebaut worden, heute werden dort 2050 unterrichtet und in zehn Jahren 2450." 20 Fach- und Klassenräume müssten laut Gutachten allein hier angebaut werden. Herzogenrath bräuchte zehn neue Räume. Baubeginn schon 2002? Politik und Verwaltung haben zusammen mit den Schulleitern über mögliche Verschiebungen von Berufsschulklassen von einer zur anderen Schule diskutiert. Das Ergebnis: Es wird keine gravierenden Veränderungen geben. Das stieß bei den Vertretern der Unternehmen und der Kreishandwerkerschaft auf große Zustimmung. Sie unterstützen auch die bisherige Prioritätensetzung für Erweiterungsbauten: In Eschweiler soll im nächsten Jahr begonnen werden, in Herzogenrath ein Jahr später. Vorausgesetzt, die Finanzierung klappt. |