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Eschweiler. Zum 24. Mal trafen sich in der kanadischen Provinz British Columbia Skisportler aus aller Welt, um unter den kritischen Augen einer internationalen Jury ihrer Leidenschaft für Pulverschnee zu frönen und die besten Tiefschneefahrer zu ermitteln. "Powder 8" heißt der Wettbewerb, bei dem es darum geht, die schönsten Achten in den zuvor unberührten Schnee zu zeichnen. Die je zwei Fahrer eines Teams müssen nicht nur eine Top-Kondition haben, sondern auch perfekt harmonieren, um mit absoluter Präzisison das schönste Muster im Schnee zu hinterlassen. Bewertet werden die Synchronität der Bewegung, die Rundheit und Symmetrie der Achter, Fahrdynamik und Geschwindigkeit. Bei den Europameisterschaften im österreichischen St. Anton konnte sich Diplomsportlehrer Jörg Schwarz, tätig am Eschweiler Berufskolleg, mit seinem Partner Alfred Huber (München) als eines von zwei deutschen Teams für diesen Wettkampf qualifizieren. Unter 16 Herrenteams waren viele ehemalige Weltcup-Skirennläufer und mit Heinz Schilchegger auch ein aktuelles Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft. Neben kanadischen und amerikanischen Fahrern waren auch Teams aus Japan, Liechtenstein, Österreich und Deutschland am Start. Insgesamt 28 Teams kämpften an zwei Tagen um die Titel. "Wir hatten auf den berühmten kanadischen Pulverschnee gehofft, aber aufgrund einer ungewöhnlichen Wetterlage konnten wir uns bei Sonnenschein auf den traumhaften Firnschneehängen des berühmten "Most Magnificient" Areals mit der Konkurrenz messen", berichtete Jörg Schwarz bei der Rückkehr nach Deutschland.
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Nach starken Qualifikationsläufen lag er mit seinem Partner auf einem guten 9. Platz, um dann im darauf folgenden doppelten K.O.-System bei zunehmend schwierigeren Schneeverhältnissen zunächst gegen das spätere Weltmeisterteam Christoph Brugger / Siggi Grüner aus Österreich aus dem Hauptfeld auszuscheiden.
K.O. gegen Sieger
Bei den K.O.-Runden fahren zwei Teams gelichzeitig nebeneinander (head-to-head), wodurch die Fahrten für Zuschauer und Aktive noch spektatkulärer werden. Auch in der zweiten K.O.-Runde mussten sie sich gegen ein starkes österreichisches Team geschlagen geben und beendeten ihre erste WM-Teilnahme immerhin mit einem respektablen 12. Platz. "Ja, als bestes deutsches Team sind wir durchaus zufrieden. Viele Teams fahren ja schon seit Jahren in dieser Form zusammen. Bei dieser überaus starken Konkurrenz und den anspruchsvollen Bedingungen haben wir uns nicht wirklich mehr erhoffen können", zieht der Eschweiler Lehrer Bilanz. Und: "Wir werden weiter trainieren." Wie kommt Jörg Schwarz, der als gebürtiger Kölner die Berge nicht gerde vor der Haustür hat, zum alpinen Skisport auf Wettkampfniveau? Seine Antwort: "Ich hatte das Glück, mit zwölf Jahren den Ski-Club Bayer Leverkusen kennen zu lernen." Das war bereits damals der größte Skiclub in NRW. "Auch damals gab es dort schon eine sehr aktive Kinder- und Jugendarbeit, die heute sogar noch viel intensiver und professioneller geworden ist. Ich hoffe, mit meinen Erfahrungsberichten jetzt dazu auch einen kleinen Beitrag leisten zu können."
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