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Eschweiler. Die diesjährigen Tiefschnee-Europameisterschaften (POWDER 8) Mitte Januar in St.Anton am Arlberg wurden wieder ein Mal von den heimischen Teams dominiert: Platz 1-3 bei den Herren sowie Platz 1-4 bei den Damen.
Bei diesem spektakulären Wettbewerb wird in Zweierteams gefahren. Gefordert ist höchste Synchronität in den Bewegungen der Partner, Dynamik, Symmetrie der Kurven sowie Geschwindigkeit. Mit Vorausscheidungen, Hauptläufen sowie den Finalläufen geht dieser Wettkampf über zwei Tage, und " ...um da bestehen zu können, muss man ein super Rennläufer und ein Spitzenskilehrer sein", so Mike Wiegele, Begründer dieses seit 25 Jahren durchgeführten Wettkampfes. Im Jahre 1983 hatte mit Rosi Mittermaier und Christian Neureuther auch ein prominentes deutsches Team den Weltmeistertitel errungen.
Für das spektakuläre Nachtfinale unter Flutlicht im WM-Stadion hatte sich von den sechs deutschen Herrenteams leider keines qualifizieren können. Im K.O. System starten hier nur die besten acht Herren- und vier Damen-Teams in einem spannenden "head-to-head" Wettbewerb (jeweils zwei Teams starten gleichzeitig nebeneinander) und ermitteln so auf direktem Weg den Champion. Dennoch sehr erfreulich die hervorragende Leistung des Eschweiler Lehrers Jörg Schwarz (SC Bayer Leverkusen), der sich mit seinem Partner Alfred Huber (München) Rang 14 im vorderen Mittelfeld behaupten konnte: "Bei unserer zweiten Teilnahme in diesem Jahr haben wir aus den Erfahrungen von 2004 gelernt und unseren Fahrstil umgestellt. Wir fahren jetzt viel aggressiver und sind besser aufeinander abgestimmt", so Jörg Schwarz nach dem Wettkampf. "Für nächstes ist unser klares Ziel eine Platzierung unter den Top Ten!"
Schwarz, der bereits von Kindesbeinen an Ski gefahren ist, lernte im Alter von 12 Jahren als Mitglied des Ski Club Bayer Leverkusen den Skisport als Wettkampfsport kennen. Die bereits damals schon intensive Kinder- und Jugendförderung bot ein für unsere Breiten hervorragendes Training an und ermöglicht bis heute immer wieder talentierten Skifahrern die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen - als "Flachlandtiroler" eine bemerkenswerte Leistung!
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