Herakles in Love - die griechische Sage in "modernem Gewand" -

Die Theater-AG des Berufskolleg Eschweiler präsentierte
die Heldentaten des Herakles einmal anders



Familienstreit bei den Göttern auf
dem Olymp. Foto: W. Tscherner

Bevor Herakles, Sohn des Göttervaters Zeus und der 'menschlichen' Alkmene, die Götterwürde erlangte, musste er zwölf Arbeiten für Eurystheus verrichten und damit seine 'übermenschliche' Stärke beweisen. Eben dieser Thematik nahmen sich die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG des Berufskolleg Eschweiler an. Am 22. Mai 2003 präsentierten sie in einer schulinternen Aufführung den Herakles in Love von Horst Frings.
Allerdings erscheint Herakles, von den Römern auch Herkules genannt, alles andere als heldenhaft. Er bekämpft zwar Löwe und Schlange, und auch die Amazonen bringt er um ihre Gürtel, doch bei all seinen Heldentaten erscheint er

doch eher unbedarft und bäuerlich. So bemerkt er gar nicht, dass Kalliste, Tochter des Ägäus, ganz hingerissen ist von seinem 'ursprünglichen' Charme und sich in ihn verliebt. Alle Annäherungsversuche nützen jedoch nichts, denn Herakles ist ja bekanntlich zu Höherem berufen und wird schließlich in den Götterstand erhoben um Hebe, Tochter des Zeus und der Hera zu ehelichen.
Mit viel Einsatzbereitschaft und Freude am Spiel gelang es den jungen Akteuren unter Leitung der beiden Lehrerinnen Tatjana von Lindenau und Barbara Salzig den Vollzeitschülerinnen und Schülern des Berufskollegs eine witzige und lebendige Inszenierung zu bieten.