Gründerpreis für tolle Ideen

Beim bundesweiten Existenzplanspiel „Deutscher Gründerpreis für Schüler“ des Ministeriums für Wirtschaft werden Schüler aus Eschweiler geehrt.

Unter dem Motto „Die Gründer von heute sind die Unternehmer von morgen“, startete vor rund fünf Monaten bundesweit das Existenz-Planspiel „Deutscher Gründerpreis für Schüler“. Unter der Schirmherrschaft vom Bundesministerium für Wirtschaft nahmen bundesweit insgesamt 4000 Schüler teil. Zwei Teams vom Berufskolleg Eschweiler waren erfolgreich und landeten in der Städteregion Aachen auf Platz 9 und 10. Die 10 Schüler erhielten neben Sachpreisen auch Geldpreise im Wert von 100 Euro.

Existenzplanspiel
Auch das Team „Atlas“ aus Thomas Reck, Peter Esser, Marvin Schiwon, Felix Presse und Tobias Kommer (v.l.) wurde ausgezeichnet.

Die zukünftigen Fachabiturienten im Bereich Elektrotechnik ließen sich von ihrem Lehrer Dirk Kantlehner dazu begeistern, im und auch neben dem Wirtschaftslehreunterricht am Deutschen Gründerpreis teilzunehmen. Dafür mussten sie sich eine innovative Produktidee ausdenken und in mehreren Schritten einen Businessplan dazu erstellen.

Von Flugdrohnen inspiriert, „erfanden“ das Team ATLAS um den Teamchef Felix Presse einen Aufsatz, um Räume für Architekten auszumessen.

Das Team Agenerato hatte einen Rubix-Würfel mit Steckplätzen und Lademöglichkeiten konstruiert, die jeweils ausgetauscht werden konnten.

Nach dem Finden der Produktidee bearbeiteten die Teams fristgerecht wöchentlich termingebundene Aufgaben, wie zum Beispiel einen Unternehmerpaten zu finden und ihm die Produktidee vorzustellen sowie Stärken und Schwächen derselben zu diskutieren. Neben der Gestaltung einer Unternehmenswebseite und einer Pressemitteilung stand als krönender Abschluss die Erstellung eines Businessplans auf dem Programm.

Bei der Siegerehrung bedankten sich die beiden Teamsprecher, Felix Presse und Andre Schiffer, bei ihren Unternehmenspaten (Ingenieurvermessung Meschke und SyscoNet Computersysteme) und betonten unisono, dass es zwar zeitaufwendig gewesen sei, einen Businessplan zu entwickeln, aber viel Freude gemacht hätte, im Team die jeweiligen praxisnahen Aufgaben zu lösen.

Quelle: Eschweiler Zeitung vom 9. Juli 2016