Schüler handeln an der Börse

Die Gruppe "The Wolf of BKE" vom Berufskolleg unter den besten Zehn

Aktiengeschäfte faszinieren die einen und befremden die anderen. Um Schülern zu zeigen, wie das Auf und Ab an der Börse funktioniert und wie schnell man Geld gewinnen, aber auch verlieren kann, lädt die Sparkasse jedes Jahr Schulen der StädteRegion zum „Planspiel Börse“ ein. Die besten 10 Teams wurden am Montag in Aachen geehrt – mit dabei Schüler vom Berufskolleg Eschweiler.

Planspiel Börse
Planspiel Börse v.l.r, Lehrer Dirk Kantlehner, Krystian Bratek, Marius Buchta, Osman Yapici, Stefan Breuer, Fabian Keiling. Foto: privat

50000 Euro Startkapital

Für zehn Wochen, drehte sich bei den mehr als 100 teilnehmenden Schülergruppen aus der Städteregion Aachen alles um die Frage: „Wie lege ich mein fiktives Startkapital von 50 000 Euro am besten an?“

Das Team „ The Wolf of BKE“ vom hiesigen Berufskolleg hatte sich eingehend mit der Fragestellung beschäftigt und erzielten mit den Aktien: E.ON, RWE, Lufthansa und Apple hohe Gewinne. Bis auf Platz zwei (deutschlandweit) war das Team um Fabian Keiling geklettert. Doch die zukünftigen Fachabiturienten lernten auch schnell die Schattenseiten der Börse kennen.

Mit Verlusten umgehen

„Drei Investitionen waren richtig schmerzhaft, aber wir haben die Aktien schnell verkauft, ansonsten wären wir noch weiter abgestürzt“, berichtet Fabian Keiling. Mit 42 Transaktionen und einer Rendite von 5,5 Prozent (52.750,01 €) erzielte das Team „The Wolf of BKE“ in der StädteRegion den 10 Rang und wurden von dem Sparkassenvorstand Wilfried Nellessen geehrt.

Bester Lehrer aus Eschweiler

Einen weiteren Grund zur Freude hatte der betreuende Lehrer Dirk Kantlehner, der als bester Lehrer die Nachhaltigkeitswertung für sich entschied. 2013 wurde das Planspiel Börse um ein Nachhaltigkeitsmodul erweitert, das den Schwerpunkt auf die Anlage in nachhaltige Wertpapiere setzt. Als offizielles Projekt der Vereinten Nationen wurde es in die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aufgenommen.

Quelle: Eschweiler Zeitung vom 11. Februar 2017