Pokal für Berufskolleg

Futsal-Team gewinnt im Regierungsbezirk Köln

Die Futsal-Schulmannschaft des Berufskollegs Eschweiler hat das Turnier um den Sepp-Herberger-Pokal für berufliche Schulen im Regierungsbezirk Köln gewonnen. Das Teilnehmerfeld komplettierten Mannschaften aus Düren, Frechen, Kerpen Bergisch-Gladbach, Bonn und Köln.

Futsal
Das Siegerteam des Berufskollegs aus Eschweiler sind im Einzelnen: obere Reihe (v. l.): Manaaf Salihu, Niklas Moll, Nassim Mhamdi; untere Reihe (v. l.): Marvin Kardung, Daniel Bräuer, Dino Zdrillic, Yanik Wiese und Nico Weißhaupt. Betreut wurde das Team von Björn Kammann und Lena Bielefeld.

Auch Fair-Play-Sieger

Gespielt wurde in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften. Das Berufskolleg Eschweiler qualifizierte sich mit drei Siegen über das Berufskolleg Bergisch-Gladbach (5:1), die Anna-Hermann-Schule aus Kerpern (4:0) und das Nell-Breuning-Berufskolleg aus Frechen (3:1) souverän für das Halbfinale.

In einem starken Halbfinale gegen das Berufskolleg Technik aus Düren schafften es die Indestädter zunächst nicht, ihre Dominanz in Tore umzumünzen. So musste nach zwölf Minuten das Neun-Meter-Schießen über den Einzug in das Finale entscheiden. Nach zwei überragend gehaltenen Neunmetern vom starken Schlussmann Daniel Bräuer gewann das Berufskolleg Eschweiler schließlich mit 2:0.

Im Finale traf die von den Lehrern Björn Kammann und Lena Bielefeld trainierte Mannschaft auf den Titelverteidiger der letzten beiden Jahre, das Barbara-von-Sell Berufskolleg aus Köln.

Motiviert gingen die Indestädter das Spiel gegen das Berufskolleg aus Köln an. Nach einigen guten Chancen für Eschweiler nutzten die Kölner die erste Unachtsamkeit gnadenlos aus und führten nach drei Minuten bereits mit 0:1. Doch im weiteren Verlauf konnten die Schüler des Berufskollegs Eschweiler durch tolle Kombinationen und einer effektiven Chancenauswertung das Finale mit 3:1 für sich entscheiden.

Neben dem Turniersieg gelang es den Indestädtern auch, den Fair-Play-Pokal nach Eschweiler zu holen. Besonders erwähnenswert daran ist, dass sich nach jedem Spiel die Gegner gegenseitig im Hinblick auf das Fair-Play Verhalten bewertet haben. Ergänzt wurde diese Einschätzung um die Bewertung der Turnierleitung unter Mithilfe des Schiedsrichtergespanns.

Quelle: Eschweiler Zeitung vom 06. April 2017