Eschweiler Duo holt den fünften Titel

Judoka aus der Indestadt erfolgreich

In Hoppegarten fanden jetzt die Deutschen Judo-Kata-Meisterschaften statt. An historischer Stätte, an der schon der erste deutsche Judo-Olympiasieger trainierte, wollten Christina Ruschitzka mit Aurelia Louvel in der Nage-no-kata, Jörn Stermann-Sinsilewski mit Volker Degenhart in der Kime-no-kata und Kodokan-goshin-jutsu sowie Frenny Hoettgen mit Olaf Müller in der Juno-kata vom 1. Budo-Club Eschweiler um die Titel mitkämpfen.

Judoka
Erfolgreich unterwegs: Olaf Müller, Franz-Georg Hoettgen, Jörn Stermann-Sinsilewski und Volker Degenhart (v.l.) sowie Christina Ruschitzka und Aurelia Louvel (unten von links).

Den Anfang machten Christina Ruschitzka und Aurelia Louvel. In ihrer Vorrunde lieferten sie eine starke Leistung und konnten sich bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften direkt für die Finalrunde qualifizieren. Mit diesem Achtungserfolg wollten sich die beiden aber nicht zufrieden geben und legten im Finaldurchgang noch einmal nach, so dass am Ende das Podium mit dem 3. Platz erreicht wurde.

Das zweite Eschweiler Paar waren Volker Degenhart und Jörn Stermann-Sinsilewski in der Kodokan-goshin-jutsu. In ihrer Zweitkata wollten die zwei den Finaleinzug und am besten auf das Podium. Das Finale glückte ohne Probleme, am Ende verpassten die zwei mit einer sehr guten Leistung das Podium knapp und mussten sich mit dem 4. Platz zufrieden geben.

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaften in den Jahren 2013, 2014, 2015 und 2016 sollte jetzt der fünfte Titel folgen. Mit einer soliden Leistung gelang den amtierenden Europameistern dieses Kunststück und am Ende hießen die Deutschen Meister wieder Degenhart und Stermann-Sinsilewski.

Den Abschluss machten Frenny Hoettgen und Olaf Müller. Der 3. Platz war als Ziel ausgegeben. Aber nach einer guten Vorrunde und einer deutlichen Leistungssteigerung im Finale wurde es am Ende auch nur der undankbare 4. Platz. Damit rundeten die beiden ein erfolgreiches Wochenende für die Eschweiler Judoka ab.

Quelle: Eschweiler Zeitung vom 04. Juli 2017