Arbeitsmobilität vereint Schüler aus fünf Ländern

Schüler aus Polen, Spanien, Bulgarien, der Türkei und Eschweiler arbeiten in Comenius-Projekt zusammen. Auf einander zu gehen, von einander lernen. Eschweiler Schülergruppe freut sich auf ihre Juni-Reise nach Spanien.

Unter dem Motto Arbeitsmobilität nehmen Schüler des Berufskollegs Eschweiler seit eineinhalb Jahren an einem von der EU geförderten Comenius-Projekt teil. Doch nicht nur die Inde-städter sind in das Programm involviert. Auch Schüler aus Polen, Spanien, Bulgarien und der Türkei sind mit von der Partie und besuchten jetzt ihre Mitschüler in Eschweiler.

Comenius-Projekt
Treffpunkt Eschweiler Rathaus – zurzeit Baustelle. Schüler aus fünf Nationen tauschten hier ihre Erfahrungen aus. Foto: Sonja Essers


Neben Ausflügen zum Indemann und zum Dreiländereck sowie einem Besuch der RWTH Aachen stand am Mittwoch der Besuch der Eschweiler Stadtverwaltung auf dem Programm. Natürlich ließ auch Bürgermeister Rudi Bertram es sich nicht nehmen, die Gäste willkommen zu heißen. Er betonte, dass Integration in der Indestadt stets ein großes Thema sei. „Wir sind eine Stadt in der Vielfalt gelebt wird“, sagte Bertram und fügte später hinzu: „Für mich ist wichtig, dass man die Kontakte pflegt, voneinander lernt und aufeinander zugeht. Sie sind sehr gern gesehene Gäste in unserer Stadt.“

Integrations-Projekte

Peter Toporowski und Dr. Wolfgang Joußen, die das Projekt Europa-Aktive Kommune in Nordrhein-Westfalen betreuen, stellten den Schüler anschließend verschiedene Integrations-Projekte der Indestadt vor. Nach einer Abschiedsparty am Donnerstagabend ging es für die Schüler aus der Türkei und aus Spanien dann am Freitagmorgen wieder zurück in die Heimat. Die anderen Teilnehmer besuchten Monschau und verabschiedeten sich danach von den Schülern aus Polen. Für die Teilnehmer aus Bulgarien ging es am Samstag nach Hause. Nicht nur die Eschweiler Schüler, sondern auch ihre Lehrerinnen Melanie Sawazki und Sarah Claßen freuen sich auf den Juni. Dann steht eine Reise nach Spanien an. Die anderen Teilnehmer haben die Indestädter bereits besucht.

Quelle: Eschweiler Zeitung vom 9. April 2015