„Der Harfenspieler“ als ein Lebenstraum

Josef Stiel stellt seinen neuen Roman vor. Der ehemalige Lehrer des Berufskollegs und Lokalpolitiker stammt aus Arnoldsweiler. Jenem Ort, der der Hauptfigur seiner Geschichte den Namen gegeben hat.

Eschweiler. Man schreibt das Jahr 771: Karl, der noch weit von seinem späteren Beinamen „der Große“ entfernt ist, regiert seit drei Jahren das Reich der Franken. Aus politischen Gründen hat er Desiderata, die Tochter des Langobardenkönigs Desiderius geheiratet. In deren Gefolge ist der fahrende Sänger Arnold, der auch die Harfe beherrscht, an den fränkischen Hof gelangt. Die wechselhaften emotionalen Beziehungen dieser drei Personen sowie die dramatischen historischen Ereignisse der kommenden Jahrzehnte stehen im Mittelpunkt des Romans „Der Harfenspieler“, den Autor Josef Stiel jetzt in der Buchhandlung Oelrich & Drescher vorstellte.

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Schüler wissen: Europas Seele ist Toleranz

Jugendliche aus dem russischen Pskow besuchen Eschweiler Kollegen. Im Saarland treffen sie Partner aus dem französischen Albert.

Bereits seit 2005 unterhält das Berufskolleg Eschweiler eine Schulpartnerschaft mit der Staatlichen Hochschule der nordwestrussischen Stadt Pskow. Regelmäßige Projekte und jährliche Besuche sind fester Bestandteil der Kooperation.

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Eine Freundschaft, die Grenzen überwunden hat

Städtepartnerschaft Stolberg-Stolberg auch 25 Jahre nach der Wende noch „voller Leben“. Wolfgang Hennig spricht im Interview über die frühen Stunden.

Bis zur unterzeichneten Partnerschaftsurkunde dauerte es ganze fünf Jahre, der Weg dorthin war von Absagen seitens der DDR-Verwaltung gepflastert. Letztlich ist das Zustandekommen der Städtepartnerschaft Stolberg-Stolberg in den Jahren 1989 und 1990 einem verirrten Brief aus Spanien zu verdanken. Der damalige Bürgermeister Wolfgang Hennig war von Beginn an in die Geschichte der Partnerschaft involviert und erinnert sich noch gut an die frühen Jahre der Freundschaft zwischen Ost und West. In dieser Zeit war Hennig auch Leiter der Eschweiler Berufsschule.

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Guten Tag, hello und dzień dobry!

Comenius-Projekt geht mit Besuch in Polen weiter.

Bereits im August 2013 startete das für einen Zeitraum von zwei Jahren angelegte, von der EU finanzierte Projekt unter dem Motto „Werteorientierung und Sozialer Zusammenhalt – Arbeitsmobilität“. Teilnehmende Partner sind neben dem Berufskolleg Eschweiler (BKE) auch Schulen aus der Türkei, Polen, Bulgarien und Spanien. Zu einem vorbereitenden Treffen reisten im Herbst 2013 die Lehrerinnen Sarah Claßen und Melanie Sawizki in die Türkei. Jetzt fand das nächste Treffen statt, diesmal in Polen.

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Lebensmittel: Wertschätzen statt wegwerfen

Statistisch wirft jeder Bundesbürger jedes Jahr 82 Kilogramm noch genießbare Lebensmittel weg. Ausstellung im Berufskolleg klärt Schüler auf.

Es ist eine Tatsache, die jedem Menschen die Schamesröte ins Gesicht treiben sollte: Während in zahlreichen Entwicklungsländern Menschen nach wie vor am Hunger sterben, werden in den „hochentwickelten“ Industrienationen, so auch in Deutschland, Millionen Tonnen von Lebensmitteln vernichtet! Ein nicht unerheblicher Anteil dieser Verschwendung, nämlich 6,7 Millionen Tonnen im Jahr 2011, erfolgt in den privaten Haushalten. Um Menschen in Sachen „Umgang mit Lebensmitteln“ zu sensibilisieren, entwickelten die Verantwortlichen der AWA-Entsorgung-GmbH als regionales Unternehmen im Gebiet des Zweckverbands Entsorgungsregion West (Städteregion Aachen, Kreis Düren, Stadt Aachen) unter der Überschrift „Lebens(mittel)verschwendung - wertschätzen statt wegwerfen“ eine Ausstellung, die Ende Juni bereits im Eschweiler Rathaus zu sehen war (wir berichteten). Auf Initiative von Lehrerin und Schulseelsorgerin Dorothee Neubert war die Ausstellung nun zwei Tage lang im Berufskolleg Eschweiler zu Gast. Die Abfallberaterinnen Nicoll Parthey und Heike Stiller von der AWA sowie Sarah Göttlicher, Klimaschutzmanagerin beim Kooperationspartner Städteregion Aachen, führten insgesamt 16 Berufsschul- und Vollzeitklassen durch die interaktive Ausstellung, informierten, stellten und beantworteten Fragen der Schülerinnen und Schüler und gaben Tipps zum bewussten Einkauf, der sinnvollen Lagerung sowie der Haltbarkeit von Lebensmitteln.

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