Neu verpackt in die Mülltonne

Lebensmittel bekommen nicht die Wertschätzung, die sie verdienen, weiß die AWA. Die Abfallberater wollen deshalb mit einer Ausstellung sensibilisieren.

Aachen. Die Farben rot und weiß, die eine Sparkasse normalerweise dominieren, werden von großen orange-grünen Aufstellern gebrochen. Eine ebenso bunte Gruppe des Berufskollegs Eschweiler betritt das Foyer und schaut erstaunt auf die ersten Fakten, die das Banner im Eingangsbereich d em Besucher vor Augen führt. Wir als Verbraucher verschwenden 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Jahr, jeder einzelne im Wert einer halben Playstation 4, genauer gesagt 236 Euro. Ein Raunen geht durch die Gruppe. Christina, 23, sagt: „Nee das glaub‘ ich nicht!“ Pro Kopf sind das 82 Kilo, Kartoffelschalen miteingerechnet. Abfallberaterin Heike Stiller jedoch ergänzt: „50 bis 55 Kilo davon sind vermeidbar. Das Fassungsvermögen einer Biotonne veranschaulicht unsere Verschwendung.“ Als die Schüler die Tonnen sehen, kommt die Erkenntnis: „Ah doch. Das kann ich mir schon vorstellen“, sagt der 16-jährige Stefan.

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Ob Moskau oder Wackersdorf: Der Doppel-Doktor weiß, was schmeckt. Schönheitsideal hin oder her.

Na, schmeckt‘s? Es schmeckt. Und wie! Kaum einer, der sich nicht einen zweiten Teller der duftenden Gemüsesuppe holt, die Bürgermeister Rudi Bertram, AWA-Chef Ulrich Koch und Sparkassen-Filialleiter Lothar Müller da auf der Marienstraße zum Nulltarif ausschenken. Gekocht hat sie Wam Kat. Der 58-jährige Limburger mit Wohnsitz bei Potsdam, Sohn eines Bildhauers, hat Kult-Charakter. Er war mit Greenpeace auf der legendären „Rainbow Warrior“ unterwegs, schmuggelte 20 Tonnen Saatgut ins umzingelte Sarajewo, bekochte 8000 Leute beim G8-Gipfel in Moskau mit „Wegwerf-Gemüse“, versorgte 15 000 Demonstranten am Atomkraftwerk Dodewaard wochenlang gratis mit biologisch-dynamischem Essen, schwang in Wackersdorf die Suppenkelle und schloss zudem ein Psychologie- und ein Soziologiestudium jeweils mit dem Doktortitel ab. Seit dem Morgen hat Pieter Jan Hendrik Fredrik „Wam“ Kat im Zelt vor der Sparkasse, unterstützt von Schülern des Berufskollegs, Gemüse geschnippelt. Gemüse aus regionalem Anbau, das zu krumm, zu schrumpelig oder einfach zu groß war für eine Vermarktung. Gemüse, das tonnenweise in der Müllverbrennungsanlage landet. Bundesweit landen jährlich 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, obwohl der überwiegende Teil noch genießbar ist. Wie das Brot vom Vortag, das eine Bäckerei für die Aktion spendete.

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Krummes Gemüse kommt in den Topf

Eine etwas andere Kochaktion an der Marienstraße heute ab 11.30 Uhr

6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich in Haushalten in der Bundesrepublik Deutschland weggeworfen, obwohl der überwiegende Anteil noch genießbar ist. Mit diesen erschütternden Fakten ging 2012 das Bundesministerium an die Öffentlichkeit. Auch zwei Jahre später ist Lebensmittelverschwendung immer noch ein brisantes Thema, das über die Grenzen Deutschlands, ja sogar Europas, hinausgeht. Grund genug für die Europäische Union, die Lebensmittelverschwendung zu einem Schwerpunktthema 2014 zu erheben.

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Gänsehaut-Abenteuer zwischen der Kaiserstadt und dem Kongo

Josef Peters legt mit „I‘m dreaming“ zweiten Sebastian-Wimmer-Roman vor

Erst wenige Wochen sind vergangen, seit die beiden Grundlagenforscher Susanne Schlömer und Sebastian Wimmer den Mord an Dr. Andres nach zahlreichen abenteuerlichen Ereignissen aufklären konnten. Die beiden, die inzwischen ein Paar geworden sind, wünschen sich nichts sehnlicher als etwas Ruhe, um die jüngsten Ereignisse verarbeiten zu können. Doch dies ist mit Josef Peters nicht zu machen.

Der Autor, der hauptberuflich als Studiendirektor am Berufskolleg Eschweiler unterrichtet und im Jahr 2009 mit „Paradox“ seinen ersten Roman veröffentlichte, lässt seinen Hauptprotagonisten nur wenig Zeit zur Erholung. Denn kaum hat Sebastian Wimmer, der als Nachfolger des ermordeten Dr. Andres die Leitung der Forschungsabteilung der Firma Chemical Solutions in Aachen übernommen hat, das Krankenhaus verlassen, als mit Dick van Maarten ein Geschäftspartner in sein Büro tritt und ihn gemeinsam mit seiner Partnerin in die Demokratische Republik Kongo einlädt, wo Maarten ein Unternehmen leitet. In dem zentralafrikanischen Land nehmen erneut dramatische Ereignisse ihren Lauf. . .

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Via Bonn geht‘s nach Hamburg

Eschweiler Budoka bestehen letzten Test vor internationalen Meisterschaften

Anfang November fanden in Bonn die deutschen Kata Pokalmeisterschaften statt. Dieses Turnier, auch Dieter-Born-Gedächtnisturnier nach dem letztjährig verstorbenen Nationalmannschaftsmitglied benannt, war der große Test vor den internationalen deutschen Katameisterschaften in Hamburg am 1. Advent.

Jörn Stermann-Sinsilewski, Volker Degenhart, Frenny Hoettgen und Olaf Müller vom 1. Budo-Club Eschweiler gingen in Bonn an den Start, um ihre Form unter Beweis zu stellen.

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