Landesverteidigung und deutsche Geschichte hautnah

"Wie verteidigungsbereit ist die Bundeswehr derzeit, und was ist nötig, um künftigen Anforderungen gerecht zu werden?" - diese Frage stand im Zentrum eines Vortrags von Jugendoffizier Stephan Lehnert im Bonner Verteidigungsministerium, das Schülerinnen und Schüler der WHB 25 B und TFS 25 zusammen mit ihren Fachlehrern Florian Neumann, Florian Wilmes und Benjamin Pinkerneil besuchten. 

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Im Rahmen des Vortrags wurde deutlich, dass die potentiellen Bedrohungen für Deutschland zuletzt zugenommen haben, sei es durch den Ukraine-Krieg, die Sperrung von Handelswegen oder auch den Cyberterrorismus. Die Bundeswehr versucht sich gegen diese Bedrohungen bestmöglich zu wappnen, besondere Bedeutung kommt dabei der Entwicklung und Abwehr von Drohnen und der Gewinnung und Ausbildung von Soldaten zu.

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Im Anschluss an den lebendigen und informativen Vortrag ging es weiter zum Haus der Deutschen Geschichte, das nach seiner Neugestaltung neben politischen Meilensteinen auch Alltagsgeschichte beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen dabei persönliche Biografien, Lebensgeschichten und Stimmen von Zeitzeugen. Im Rahmen einer interessanten Führung wurde bundesdeutsche Geschichte anschaulich und lebendig dargestellt. 

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Zu den spektakulärsten Exponaten zählen sicherlich eine von der Decke hängende Karosserie eines VW Käfer als Symbol des Wirtschaftsaufschwungs nach dem Zweiten Weltkrieg und ein Modell der Atomrakete "Matador" als Zeichen für die Schrecken eines nuklearen Krieges.

"Deutschland steht vor erheblichen sicherheitspolitischen Herausforderungen. Eine solche Exkursion trägt dazu bei, unsere Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren", so Schulleiter Thomas Gurdon.

Benjamin Pinkerneil 15.06.2026