13 als Unglückszahl? Nicht bei diesem Projekt!

Je 13 Schüler des Eschweiler Berufskollegs und des Kollegs der Staatlichen Universität im russischen Pskov treffen sich zum Austausch.

Zivilcourage hat viele Gesichter“ – unter diesem Projekttitel arbeiteten je 13 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Eschweiler und des Kollegs der Pskover Staatlichen Universität bereits im Winter in Eschweiler und an der Europäischen Akademie in Otzenhausen. Jetzt fand der Gegenbesuch in der russischen Stadt Pskov statt, wobei die Schüler in den Familien ihrer Gäste und die begleitenden Lehrer im Studentenwohnheim untergebracht waren.

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Schüler und Studenten treffen sich auf Augenhöhe

Außenlernort: Gemeinsames Projekt der Internationalen Förderklasse des Berufskollegs und des Lehrstuhls für Gebäudelehre der RWTH Aachen.

Den Anfang symbolisierte ein leeres Blatt, ein Jahr später steht der Prototyp eines sogenannten Außenlernraums! In der Zwischenzeit kam ein außergewöhnliches Projekt zur Vollendung, dass die Schüler der Internationalen Förderklassen des Berufskollegs Eschweiler sowie Studenten des Lehrstuhls für Gebäudelehre an der RWTH Aachen im wahrsten Sinne des Wortes „miteinander“ verwirklichten. Von ersten Gedanken, Ideen und Federstrichen führte der Weg über detaillierte Zeichnungen und maßstabsgerechte Modelle bis zum Bau des Prototyps auf dem Gelände der berufsbildenden Schule.

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Drei Stunden Pause, dann geht‘s weiter

Vier Schüler des Berufskollegs absolvieren im Rahmen des Projekts „Erasmus +“ ein dreiwöchiges Praktikum im Ausland

Es ist ein Schritt, der Mut erfordert, der aber auch die große Chance bietet: in jungen Jahren vielfältige Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln, die den Horizont in vielerlei Hinsicht erweitern. Drei Schülerinnen und ein Schüler der Höheren Berufsfachschule (HöHa und HöTec) des Berufskollegs Eschweiler, das seit Beginn des Schuljahres am „Erasmus+“-Programm der Europäischen Union teilnimmt, stellten sich der Herausforderung eines Auslandsaufenthaltes und absolvierten dreiwöchige Berufspraktika in Spanien, der Türkei und Großbritannien. Samantha Hübsch und Lisa Heimig reisten nach Valencia, um dort einen Einblick in den Berufsbereich Systemintegration/Informatik zu erhalten. Ilayda Halis arbeitete in der Verwaltung einer Privatklinik in der türkischen Metropole Istanbul, während Firat Günaydin in einer Steuerberaterkanzlei in London tätig war.

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Wir helfen gerne, auch vor Ort

Mit diesen Worten übergab Lars Funke vom Sanitätshaus Koczyba in Eschweiler einen neuen Rollstuhl an das Berufskolleg Eschweiler. „Dieses Geschenk können wir gut gebrauchen, damit auch unsere gehbehinderten Schülerinnen und Schüler immer mobil bleiben.“ Nahm Schulleiter Thomas Gurdon das Geschenk gerne an.

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Studienorientierung am Berufskolleg Eschweiler - was soll das?

Viele Schülerinnen und Schüler am BK Eschweiler haben einen Ausbildungsplatz und gehen deshalb zur „Berufsschule“. Andere besuchen einen der zahlreichen vollzeitschulischen Bildungsgänge von der Ausbildungsvorbereitung bis zu den zweijährigen Berufsfachschulen für Technik „HöTech“ bzw. Wirtschaft und Verwaltung „HöHa“.

Die eine Gruppe ist bereits beruflich orientiert, die andere von einem Studium zum Teil noch ein gutes Stück entfernt. Was liegt da näher, als besonders begabte Schülerinnen und Schüler ausdrücklich zu ermutigen, beruflich noch „einen großen Schritt weiter“ zu denken?

Dies dachten Lehrerinnen und Lehrer am BKE und sprachen in den Zeugniskonferenzen besonders qualifizierten Schülerinnen und Schüler eine schriftliche „Studienempfehlung“ aus. Es folgte eine Einladung zu einer ersten kurzen Informationsveranstaltung, der fast alle Eingeladenen folgten. Dort erfuhren sie von Björn Kammann und Benno Weber, dass sich unter dem Stichwort „Berufsorientierung“ auf der Homepage der Schule bereits eine Vielzahl hilfreicher Informationen z. B. zu (kostenlosen) Persönlichkeitstests, Studienangeboten in NRW, Kooperationen zwischen Fachhochschule und RWTH finden lassen.

„Wie wird man Lehrkraft am Berufskolleg?“ „Wo kann ich mich genauer über meinen Studienwunsch informieren?“ „Welche Möglichkeit der finanziellen Förderung existieren?“ Diese Fragen lassen sich natürlich nicht in fünf Minuten umfassend beantworten. Entsprechend wurden mit interessierten Schülerinnen und Schülern Folgetermine vereinbart bzw. Kontakte zu entsprechenden Experten vermittelt. Es bleibt also spannend, auch für die begleitenden Lehrkräfte, die sich in ein paar Jahren möglicherweise über „neue“ Kolleginnen und Kollegen freuen dürfen, die Ihnen irgendwie bekannt vorkommen.