370 Berufsschüler laufen für den guten Zweck

45 Minuten können gefühlt sehr lang erscheinen, so mancher Schüler weiß davon ein Lied zu singen. Doch in manchen Fällen sollte eine Dreiviertelstunde gar nicht enden.

So am Donnerstagvormittag, an dem sich zahlreiche Schüler und auch Lehrer des Berufskollegs Eschweiler im Rahmen eines Sponsorenlaufes daran machten, in dieser Zeitspanne so oft wie möglich eine 500 Meter lange Strecke rund um das Schulgebäude zu absolvieren. Jeder Zieldurchlauf brachte dabei bares Geld zu Gunsten des „Ambulanten Hospizdienstes Eschweiler/Stolberg“ und des Fördervereins der Schule, die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert. Dem Organisationsteam mit Denise Büsch, Nicole Jamrosy, Björn Kammann, Bianca Rütters, Manuela Rynio und Katrin Vincken war es gelungen, rund 370 Schüler von der Idee zu überzeugen. Diese hatten im Sponsoren gefunden, die sich bereit erklärten, entweder einen bestimmten Betrag pro gelaufener Runde oder einen fest vereinbarten Gesamtbetrag zu spenden.

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Ausbildung: Börse eröffnet Perspektiven

Immer mehr Unternehmen stellen sich bei der gemeinsamen Ausbildungsbörse von Eschweiler und Stolberg potenziellen jungen Mitarbeitern vor

Vor gerade einmal vier Jahren zählten die Organisatoren lediglich 30 Firmen. Am gestrigen Freitagmorgen stellten sich nun insgesamt 67 Ausbildungsbetriebe, Unternehmen und Institutionen im Rahmen der Ausbildungsbörse der Städte Eschweiler und Stolberg im Berufskolleg der Indestadt vor und gaben den Schülern beider Kommunen die Gelegenheit, sich einen Überblick über das breite Spektrum an Berufsfeldern und Ausbildungsmöglichkeiten zu verschaffen.

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In Europa ist eine ganze Menge möglich

Das beweist die Geschichte von Thomas Quilitz und Didier Verschelde. Berufskolleg will Austausch mit Frankreich intensivieren.

„Man sieht sich immer zweimal im Leben“ ist oft eine abgegriffene Floskel, aber ab und zu beweist der Lauf der Zeit tatsächlich Sinn für Humor. Das dachte sich wohl auch Thomas Quilitz, seines Zeichens Lehrer am Berufskolleg Eschweiler (BKE), als er in den 1990er Jahren hörte, welchen Besuch er empfangen würde. Mitten in dem französischen Tross aus Lille, der sich auf den Weg ins Rheinland machte, war nämlich Didier Verschelde. Verschelde, mittlerweile Lehrer am ICAM (Institut Catholique des Arts et Metiers), und Quilitz wohnten als Studenten in einer Wohngemeinschaft, hatten sich aus den Augen verloren und trafen sich dann per Zufall wieder. Es folgten einige gegenseitige Besuche der Lehrer mit ihren Schülern aus Lille und Eschweiler, doch der gegenseitige Kontakt der Schulen geriet ins Stocken. Knapp 20 Jahre später soll die Freundschaft neu aufleben, ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den Nachbarländern setzen – und die Geschichte von Quilitz‘ beruflicher Laufbahn wieder zum Anfang zurückführen.

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Mit Fragen gewinnen – Wie wird man erfolgreicher Verkäufer?

Verkaufstrainer Peter Haupt informiert Auszubildende aus dem Büromanagement und Einzelhandel.

Verkäufer: „Kann ich Ihnen helfen? Sind Sie an diesem neuen Produkt interessiert?“ Kunde: „Nö.“ Solche oder ähnliche Erfahrungen haben viele Verkäufer schon gemacht: Mit einer einzigen Ja/Nein-Frage fällt die Tür zum Kunden in Schloss – und bleibt zu! Über die Probleme des Kunden erfährt der Verkäufer nichts… Peter Haupt, Verkaufstrainer, Unternehmer und Buchautor, ist sich sicher: „Mit offenen Fragen wäre das nicht passiert.“ Der Kunde will nämlich kein Produkt, sondern eine Problemlösung.“

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Ein Studium ist bei vielen nicht vorgesehen

Aus diesem Grund arbeitet das Berufskolleg Eschweiler mit Hochschulen zusammen. Talentscouts beraten und fördern die Schüler.

Das Bildungsangebot am Berufskolleg Eschweiler ist breit gefächert. Die Schüler können aus nahezu 30 verschiedenen Bildungsgängen wählen, in welche Richtung ihr beruflicher Werdegang gehen soll. Diese Bandbreite birgt zahlreiche Chancen, doch auch die Gefahr, im „Wust“ der Möglichkeiten unterzugehen. Zumal in Deutschland nach wie vor oftmals nicht die Begabungen der Schüler über den Bildungsweg entscheiden, sondern die familiären Hintergründe. Genau dort setzt das sogenannte „NRW-Talenscouting“ an, an dem sich inzwischen 17 Hochschulen landesweit beteiligen, darunter auch die FH sowie die RWTH Aachen.

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