Schüler bauen eine „Generationenbrücke“

Absolventen des Eschweiler Berufskollegs kommen mit Bewohnern des Ago-Senotels zusammen. Das Ziel: sich gegenseitig besser verstehen. Vorbehalte auf beiden Seiten können sehr rasch abgebaut werden. Lebensuhr entworfen.

Dass Politikunterricht durchaus griffiger und praxisnah sein kann, erlebten nun Schüler des Eschweilers Berufskollegs. Sie besuchten im Rahmen des Politikwettbewerbs des Vereins „Demokratisch Handeln“ das Ago-Senotel, um mit den Bewohnern zu basteln und ins Gespräch zu kommen. m Mittelpunkt steht: andere Menschen, andere Generationen kennen lernen. Die Leiterin des Sozialen Dienstes im Ago-Senotel, Ulla Doum-Ackermann, spricht vom Projekt „Generationenbrücke“. Dass nämlich gegenseitige Vorbehalte vor dem Treffen bestanden, räumt sie ebenso ein wie der Politiklehrer Benjamin Pinkerneil. Dass diese Vorurteile jedoch schnell abgebaut waren, zeigte sich beim Blick in die Runde, bei der die Senioren mit den Schülern Weihnachtliches gestaltete. Eine Gruppe entwarf eine Lebensuhr, auf der sich jeder Schüler verewigte.

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Den Blickwinkel der Schüler erweitern

Ausbildungsbetriebe stellen sich vor: Informative Projekttage „Berufsorientierung“ am Berufskolleg Eschweiler

Ein Schulabschluss ist die Voraussetzung, um eine berufliche Laufbahn einzuschlagen. Doch in welche Richtung diese gehen soll, ist vielen Schülern auch bei der Entgegennahme des Zeugnisses oft noch vollkommen unklar. „Die Erfahrung zeigt aber, dass Jugendliche, die klare Berufsvorstellungen haben, meist schon in der Schule erfolgreicher sind“, erklärt Evi Spennes, Lehrerin am Berufskolleg Eschweiler. „Deshalb sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, unsere Schüler so früh als möglich an das Berufsleben heranzuführen“, ergänzt die Pädagogin. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, veranstalteten die Verantwortlichen des Berufskollegs um Schulleiter Thomas Gurdon, dessen Stellvertreter Christoph Happe sowie die beiden Organisatoren Evi Spennes und Uwe Scheunemann nun erstmals die Projekttage „Berufsorientierung“. Zwei Tage lang stellten Vertreter zahlreicher Ausbildungsbetriebe und Institutionen wie der Zahnärztekammer Nordrhein oder der Finanzverwaltung NRW insgesamt 230 Schülern der Höheren Handelsschulen (HöHa) sowie der Berufsfachschulen Technik (HöTech) unterschiedlichste Berufsbilder vor. Darüber hinaus präsentierten Mitarbeiter der Fachhochschule Aachen mögliche Studiengänge. „Seit einigen Jahren nimmt der Anteil der Schüler, die nach ihrem Abschluss an unserem Berufskolleg den Weg in Richtung Fachhochschule einschlagen, deutlich zu“, erläutert Christoph Happe.

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Schüler feiern Abschied vom Berufskolleg

Zuvor wird aber noch bei bester Stimmung auf dem Schulhof gefeiert. Vor allem die Gesangseinlagen sorgen für großen Jubel. Ehrung der Besten.

Mit dem Ende des Schuljahres geht für viele Schüler am Eschweiler Berufskolleg auch die Schulzeit vorbei. Für viele beginnt jetzt der „Ernst des Lebens“ im Beruf – aber zuvor wurde noch auf dem Schulhof der große Abschied gefeiert.

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Eschweiler Duo holt den fünften Titel

Judoka aus der Indestadt erfolgreich

In Hoppegarten fanden jetzt die Deutschen Judo-Kata-Meisterschaften statt. An historischer Stätte, an der schon der erste deutsche Judo-Olympiasieger trainierte, wollten Christina Ruschitzka mit Aurelia Louvel in der Nage-no-kata, Jörn Stermann-Sinsilewski mit Volker Degenhart in der Kime-no-kata und Kodokan-goshin-jutsu sowie Frenny Hoettgen mit Olaf Müller in der Juno-kata vom 1. Budo-Club Eschweiler um die Titel mitkämpfen.

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Spannende Unterrichtsstunde der etwas anderen Art

Der Autor Theo Schmich liest Schülern des Berufskollegs aus seinen Kurzgeschichten vor. Unverkennbarer „Ruhrgebiets-Duktus“.

Gegensätze üben immer wieder eine Faszination aus: Im Berufskolleg Eschweiler trafen nun Schüler unterschiedlicher Berufsfachschulrichtungen, die ihr gesamtes Arbeitsleben noch vor sich haben, auf einen Autor, der in wenigen Wochen sein 82. Lebensjahr vollendet, auf jahrzehntelange Berufserfahrung als Chemie-Ingenieur zurückblicken kann und in seinen Kurzgeschichten, mit denen sich die Schüler bereits im Unterricht beschäftigt hatten, einen in erster Linie satirischen Blick auch auf die Arbeitswelt wirft. Etwa im Werk „Grüne Flaschen“, in dem der Ich-Erzähler in einer Fabrik Flaschen, die am Fließband an ihm vorüberziehen, kontrolliert, um die fehlerhaften Exemplare aussortieren zu können. Der Protagonist bemerkt schnell, dass die Arbeit weder Anfang noch Ende kennt.

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