Ein Studium ist nicht unbedingt nötig

68 Berufsfachschüler widmen sich in Projektarbeiten anspruchsvollen Herausforderungen. Nur zwei Frauen sind dabei.

Den Schülern die Gelegenheit zu geben, sich im Unterricht praxisnah mit Problemstellungen und -lösungen aus dem realen Berufsleben zu beschäftigen, gehört zum Kerngeschäft des Berufskollegs Eschweiler. Im Rahmen von zweitägigen Projektarbeiten widmeten sich nun 68 Berufsfachschüler der „HöTech“-Unterstufen anspruchsvollen Herausforderungen: Während sich die Automatisierungstechniker mit der „Wechselschaltung“ zum Schalten einer Beleuchtung mit zwei unterschiedlichen Schaltstellen auseinandersetzten, programmierten die Informationstechniker Lego-Mindstorms-Roboter, die exemplarisch für Industrieroboter stehen, allerdings speziell für Schulen entwickelt wurden.

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Zivilcourage erfordert vor allem Empathie

Schüler des Polytechnischen Instituts Pskow der Staatlichen Polytechnischen Universität Sankt Petersburg besuchen Berufskolleg

Den „Anderen“ zu verstehen setzt voraus, sich mit ihm auseinanderzusetzen, mit ihm zu reden, ihm zuzuhören und vielleicht sogar den Versuch zu unternehmen, sich in seine Situation zu versetzen. Der Schlüssel zum Erfolg ist also, kurz gesagt, sich kennenzulernen. Seit nunmehr elf Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Polytechnischen Institut Pskow der Staatlichen Polytechnischen Universität Sankt Petersburg und dem Berufskolleg Eschweiler. Im jährlichen Wechselrhythmus statten sich die russischen Schüler aus der Stadt, die in der Nähe der estnischen Grenze liegt und rund 200000 Einwohner zählt, sowie ihre meist deutschen Altersgenossen Besuche ab. In den zurückliegenden Tagen war nun erneut eine Delegation aus Pskov mit 13 Schülern und den Lehrern Olga Obradneva sowie Igor Savraev in der Indestadt zu Gast, um die Bindungen zum Berufskolleg weiter zu stärken.

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Diskussion: „Europa – was hat das mit uns zu tun?“

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe am Berufskolleg besuchen einige Schüler das Europäische Parlament in Brüssel

„Europa – was hat das mit uns zu tun?“ – so lautete der Titel einer Unterrichtsreihe, die am Berufskolleg Eschweiler in drei Klassen behandelt wurde. Die angehenden Fachkräfte für Schutz und Sicherheit erfuhren, wie viele Rechtsvorschriften der EU bis in den Alltag des Einzelnen reichen, von Reisefreiheit über Mobilfunktarife bis hin zum Umweltschutz.

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Alt und Jung: Das passt hervorragend zusammen

Im Rahmen eines Wettbewerbs des Bundesbildungsministeriums gehen Schüler des Berufskollegs auf Seniorenheimbewohner zu

Jung trifft Alt, Wirtschaft trifft Soziales. Gegensätze ziehen sich vielleicht nicht immer an, funktionieren im direkten Aufeinandertreffen aber doch häufig gut! Jetzt absolvierten 19 Schülerinnen und Schüler einer Berufsfachschulklasse des Fachbereichs Wirtschaft des Berufskollegs Eschweiler einen „Sozialen Tag“ im Seniorenzentrum Ago Senotel. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Bistro, bei dem die ersten zwischenmenschlichen Kontakte geknüpft und vielleicht vorhandene Berührungsängste abgebaut wurden, ging es in die Wohnbereiche der Senioren, wo sowohl in Gruppen- als auch Einzelbetreuung gemeinsam gekocht und vorgelesen wurde, aber auch Gespräche geführt sowie Gedichte, Märchen oder Geschichten vorgetragen wurden.

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Sporthalle bleibt mindestens ein halbes Jahr gesperrt

Wasserschaden in Berufskolleg-Halle: Leck ist noch nicht gefunden. Ausweichmöglichkeiten für Sportvereine bereits organisiert.

Der Wasserschaden im Boden der Sporthalle des Berufskollegs Eschweiler wird die Nutzung der Sportstätte längerfristig unmöglich machen. Dies erklärte Helmut Friedrichs vom Amt für Schulen, Sport und Kultur während der Sitzung des Sportausschusses am Dienstag: „Es ist davon auszugehen, dass die Reparaturarbeiten sechs bis sieben Monate in Anspruch nehmen werden. Womöglich muss der komplette Hallenboden erneuert werden“, so der Verwaltungsmitarbeiter. Nach wie vor sei nicht klar, wo sich das Leck befinde und ob es sich bei der Flüssigkeit um Trink- oder Schmutzwasser handele.

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