Sechs Klassen, zwei Filme und ein emotionaler Tag

120 Schüler aus der Region verlegen ihren Unterricht auf Einladung der Karlspreisstiftung und des Kulturbetriebs Aachen in den Kinosaal. Lebhafte Diskussion über die Bedeutung Europas.

Beim letzten Mal, als Evelyn Müller in einem Kinosaal war, hielt sie eine Tüte Popcorn in ihrer Hand. Sie hatte es sich gemütlich gemacht, und das ist ja irgendwie auch der Sinn, wenn man ins Kino geht. Dieses Mal, so sagt es die Schülerin der 9. Klasse der Aachener Hauptschule Drimborn, sei das schon eine andere Art des Kinoerlebnisses gewesen; eine emotionalere, eine ungewöhnlichere Erfahrung. Klar, man sitzt nicht täglich mit seinem Lehrer und 120 anderen Schülern vor einer Leinwand, erst recht nicht einen ganzen Schultag lang. Derart nachdenklich habe sie allerdings noch nie eine Kinovorführung verlassen, sagt Müller. „Das war insgesamt sehr bewegend“, sagt sie.

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Berufsschüler gestalten Roboter

Spannende Projekttage am Berufskolleg.

Pauken von theoretischen Formeln und Frontalunterricht mit Abfragen des Schülers an der Tafel? Auch heutzutage lassen sich diese Bestandteile des Schulalltags sicherlich nicht ganz vermeiden. Doch im Vergleich zu vergangenen Schulzeiten rückt die berufsbezogene Praxis immer stärker in den Vordergrund. Auch und vor allem am Berufskolleg Eschweiler.

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Da rücken eben alle zusammen

Die Sporthallen an der Jahnstraße und am Berufskolleg dienen als Flüchtlingsunterkünfte. Stadt: Vereine und Schulen zeigen Verständnis für eingeschränkte Trainingszeiten. Ausgefeilte Ersatzkonzepte.

Mindestens 400 kommunale Sporthallen in Nordrhein Westfalen werden bis Jahresende für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt und stehen deshalb dem Vereins- wie auch dem Schulsport nicht zur Verfügung. Dies prognostiziert der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, Dr. Bernd Jürgen Schneider. Er weist darauf hin, dass vor allem Sportarten wie Handball und Tischtennis unter Problemen zu leiden hätten – Sportarten, die zwingend auf Hallen angewiesen seien.

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Terrormorde von Paris lösen viele Diskussionen aus

Wie geht das Berufskolleg mit den Sorgen und Ängsten seiner 2500 Schüler um? Gurdon: Wir stellen uns allen Fragen und Vorwürfen.

„Wir weichen keiner Diskussion aus!“ Thomas Gurdon, Schulleiter des Berufskollegs (BKE) an der August-Thyssen-Straße, sieht sich und seine Kollegen durch unser gestriges „Tagebuch“ ins falsche Licht gerückt. Dort hatten wir ihn sinngemäß mit dem Satz zitiert, es sei den Lehrern freigestellt, die Terrorakte von Paris zum Unterrichtsthema zu machen oder nicht, weil es an der Schule viele Jugendliche gebe, die dazu eine etwas andere Meinung haben.

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Ehemalige Handelsschüler schwelgen in Erinnerungen

Vor 40 Jahren feierten sie zusammen ihren Abschluss an der ehemaligen Eschweiler Handelsschule an der Gartenstraße. Nun trafen sich sechs von ihnen im Gasthaus Lersch, um das Jubiläum gemeinsam zu feiern, in Erinnerungen zu schwelgen und sich in gemütlicher Runde das Neueste zu berichten. Einige der Klassenkameraden hatten extra alte Bilder aus der gemeinsam durchlebten Zeit mitgebracht, die mit Begeisterung herumgereicht und betrachtet wurden und für viel gute Laune sorgten. Das weckte natürlich noch einmal umso mehr die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit auf der Handelsschule. „Wir treffen uns alle fünf Jahre“, berichtete Anne Werner, die sich schon seit jeher für die Organisation der Treffen verantwortlich zeigt. So verlebten die Ex-Handelsschüler einen schönen Abend in geselliger Runde.

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